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Datenschutz

Was TuneCity speichert, wie lange, und wie du es wieder loswirst.

Ohne Konto entsteht kein Profil über dich: Die Karte, die Orte und die Songs siehst du, ohne dich anzumelden. Gespeichert wird dabei nur, welche Ansicht geöffnet und welcher Knopf gedrückt wurde — ohne Namen, ohne Kennung, ohne Inhalte (siehe „Wie die App benutzt wird"). Mit Konto liegt alles, was von dir kommt, unter Meine Daten — dort siehst du es und löschst es einzeln.

Verantwortlich

Finn Malte Hinrichsen, Gärtnerstr. 105, 20253 Hamburg, fm.hinrichsen@gmail.com. Vollständige Angaben im Impressum. Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht; das Projekt ist zu klein dafür.

Was gespeichert wird

  • E-Mail-Adresse und Passwort

    damit du dich anmelden kannst

    Wie lange: bis du das Konto löschst

  • Name, den du dir gibst (freiwillig)

    damit Freunde dich erkennen

    Wie lange: bis du ihn änderst oder löschst

  • Wo du eingeloggt warst (Ort, Zeit, Stimmung, Song)

    die Karte zeigt, wo etwas los ist — für Fremde nur als Zahl ab drei Menschen

    Wie lange: bis du sie löschst; für die Karte zählen nur die letzten Stunden

  • Songs, die du hinterlassen hast

    andere sollen sie finden

    Wie lange: der Drop läuft nach 7 Tagen ab; der Eintrag bleibt, bis du ihn löschst

  • Was du geraten und bewertet hast

    Punkte und Rätselstände

    Wie lange: bis du es löschst

  • Deine Nachtstimme (Konto, Ort, Antwort, Änderungszeit)

    Musikerwartungen zurückmelden; eine änderbare Antwort je Ort, ohne Punkte. Öffentlich nur Antwortgruppen ab drei Menschen, ohne Einzelstimmen oder Namen

    Wie lange: bis du sie unter „Meine Daten“ löschst; antworten kannst du bis 48 Stunden nach einem eigenen Check-in

  • Wohin du gehen willst („Ich gehe hin")

    bestätigte Freunde sehen es

    Wie lange: bis du es zurücknimmst oder löschst

  • Punkte und Erfolge

    das Spiel

    Wie lange: bis du sie löschst

  • Push-Abos (Browser-Endpunkt und Schlüssel)

    Benachrichtigungen, wenn die App zu ist

    Wie lange: bis du abbestellst oder der Browser den Endpunkt verwirft

  • Ein Ping (grobe Position, um 60 bis 140 m verschoben)

    ein Lebenszeichen auf der Karte

    Wie lange: 90 Sekunden, dann gelöscht

  • Wie die App benutzt wird (welche Ansicht, welcher Knopf)

    zu sehen, was funktioniert

    Wie lange: bis du es löschst — ohne Inhalte, ohne fremde Dienste; ohne Konto ohne Kennung

  • Dein DJ-Profil und deine Ortsanfragen (nur wenn du auflegst)

    damit Orte dich finden

    Wie lange: bis du es löschst

  • Freundschaften, Begegnungen und Nachrichten der Glocke

    damit „Ich gehe hin" bei Freunden ankommt

    Wie lange: bis du sie löschst

  • Was von Spotify kommt (Musikprofil, Zugangstoken)

    Ähnlichkeit zwischen dir und einem Ort

    Wie lange: bis du die Verbindung löst

Dein Standort

Der Standort ist Beiwerk, nie Bedingung: Alles in TuneCity funktioniert ohne ihn — dann liegt der Bezugspunkt in der Innenstadt. Gefragt wird erst, wenn du eine Handlung antippst, nie beim Öffnen der Seite.

Hast du ihn freigegeben, gehen zwei Dinge an den Server. Erstens: alle sechs Sekunden eine auf etwa 110 Meter gerundete Position, damit die Karte zeigen kann, wer gerade in der Nähe wach ist. Sie wird nur beantwortet, nicht gespeichert. Zweitens: die genaue Position, wenn du selbst etwas tust — einloggen, einen Song dalassen, pingen. Nur diese wird gespeichert.

Was andere davon sehen, ist absichtlich ungenau. Ein Ping liegt 90 Sekunden in der Datenbank und wird danach überschrieben oder gelöscht; anderen zeigt die Karte ihn um 60 bis 140 Meter verschoben und ohne Kennung. Fremde Songs erscheinen um etwa 50 Meter versetzt. Zahlen über einen Ort oder einen Bezirk gibt es erst ab drei verschiedenen Menschen — sonst wäre eine Zahl eine Ortsangabe für eine Person.

Wer sonst noch etwas sieht

SoundCloud, nur auf Wunsch. Bei angekündigten Künstlern kannst du einen Profilplayer laden. Erst dein Tipp auf „SoundCloud laden“ verbindet deinen Browser mit SoundCloud. Dabei erhält der Dienst deine IP-Adresse und kann Cookies verwenden; bestehende SoundCloud-Anmeldungen können den Aufruf deinem dortigen Konto zuordnen. TuneCity übergibt keine Nutzerkennung, keinen Standort und keine Seitenadresse. „Player schließen“ beendet die Einbettung. Die Entscheidung gilt nur für diesen Player, wird nicht gespeichert und lädt beim nächsten Besuch nichts automatisch.

Kartendienst. Die Kartenkacheln kommen von einem Kachelserver auf Basis von OpenStreetMap-Daten; dabei sieht dieser die IP-Adresse deines Geräts und den Kartenausschnitt. Ohne das gibt es keine Karte.

Google Fonts und ein Paketspiegel. Die Schriften der Seite und ein Stylesheet der Kartenbibliothek werden von fonts.googleapis.com, fonts.gstatic.com und unpkg.com geladen. Diese Dienste sehen dabei die IP-Adresse deines Geräts. Beides gehört auf den eigenen Server; solange es nicht so weit ist, steht es hier.

Spotify. Zwei Fälle. Wenn du im Einlogg-Blatt nach einem Song suchst, geht dein Suchbegriff an Spotify — auch ohne verbundenes Konto; TuneCity fragt dabei mit einem eigenen Zugang, ohne dich zu nennen. Und wenn du dein Spotify-Konto selbst verbindest, liest TuneCity dein Hörverhalten (gespielte Titel, Vorlieben) und speichert daraus ein Musikprofil. Nichts wird an deinem Spotify-Konto geändert. Die Verbindung lässt sich unter Meine Daten wieder lösen; die Daten werden dabei gelöscht.

Der Push-Dienst deines Browsers. Wenn du Benachrichtigungen einschaltest, geht die Nachricht verschlüsselt über den Dienst deines Browserherstellers (Google, Mozilla, Apple, Microsoft). Der Dienst sieht, dass eine Nachricht an dein Gerät geht, nicht ihren Inhalt.

Der Server. Die Anwendung und die Datenbank laufen auf einem Server in Deutschland. Es gibt keine Werbenetzwerke, keine Tracker fremder Anbieter, kein Google Analytics.

Drittland. Spotify, Google (Fonts), unpkg und die Push-Dienste von Google, Apple und Microsoft verarbeiten Daten auch in den USA. Grundlage ist der EU-US Data Privacy Framework beziehungsweise die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 45, 46 DSGVO). Ein Restrisiko bleibt: US-Behörden können auf Daten dort leichter zugreifen als in der EU.

Cookies und was im Gerät bleibt

Zwei Cookies, beide für den Betrieb nötig, deshalb ohne Zustimmungsbanner: die Sitzung nach dem Anmelden (`pb_auth`), und während einer Spotify-Anmeldung für zehn Minuten ein Zufallswert (`spotify_oauth_state`), der verhindert, dass jemand die Anmeldung unterschiebt. Im Speicher deines Browsers liegen außerdem Kleinigkeiten, die nie an den Server gehen: der Song, mit dem du unterwegs bist, deine Merkliste, und die Notiz, dass du den ersten Schritt schon gesehen hast. Sie verschwinden, wenn du die Browserdaten löschst.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15 bis 21 DSGVO). Auskunft und Löschung brauchen keine E-Mail: Unter Meine Daten siehst du jede Kategorie mit Beispielen und löschst sie einzeln oder das ganze Konto. Für alles andere genügt eine Nachricht an fm.hinrichsen@gmail.com.

Rechtsgrundlagen: Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für Konto, Check-ins, Drops und Punkte; Einwilligung (lit. a) für Standort, Spotify und Push — jederzeit widerrufbar; berechtigtes Interesse (lit. f) für den sicheren Betrieb des Servers.

Beschwerden nimmt jede Aufsichtsbehörde entgegen, für Hamburg der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Diese Erklärung beschreibt den Stand vom 6. September 2026. Sie wird geändert, wenn sich die Anwendung ändert — nicht umgekehrt.